B2B-Shop für Stahl nach Maß
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Konzeption und Entwicklung des B2B-Shops auf Shopware 6
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Middleware-Integration von PIM-System, Shop und ERP
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Stahl-Anarbeitung direkt im Shop konfigurierbar
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Preise, Bestände und Belege live aus dem ERP-System

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Auftrag
Partner für Technik ist ein B2B-Händler mit mehreren Handelshöfen. Jeder Handelshof führte bisher einen eigenen Onlineshop. Diese 8 Shops sollten unter einer Domain in einem gemeinsamen Shop aufgehen.
Der neue Shop bildet alle Standorte als Mandanten ab. Preise und Bestände kommen aus gevis, dem ERP-System der Handelshöfe, Bestellungen gehen dorthin zurück. Kund*innen verwalten ihr Konto mit eigenen Rollen. Das Sortiment reicht von einfachen Artikeln über Varianten, Sets und Bundles bis zu Stahlprodukten mit Anarbeitung.
basecom übernahm Konzeption, Shopware-Entwicklung und die Middleware-Integration. Sie orchestriert die Anbindungen zwischen PIM-System, Shop und ERP-System.
Herausforderung
Preise gelten bei Partner für Technik je Debitor und ändern sich laufend. Die Bestände eines Artikels verteilen sich auf viele Lager in zwei Regionen. Dazu kommen Fremdbestände, die nicht im Shop gepflegt werden. Liefertermine richten sich nach den tatsächlichen Öffnungszeiten der einzelnen Lager.
Ein Kernthema des Sortiments ist Stahl, den Partner für Technik auf Wunsch anarbeitet. Kund*innen geben Länge, Schnittform und Winkel vor und wählen eine Oberflächenbehandlung. Nicht jede Kombination ist möglich, und der Preis ergibt sich erst aus Länge und Gewicht. Hinzu kommen Sets, Bundles und Artikel, die Folgeartikel nach sich ziehen. Warenkorb, Checkout und Bestellübertragung mussten diese Logik vollständig abbilden.
Die Bestandskunden lagen in den 8 ERP-Instanzen der Handelshöfe. Sie sollten im neuen Shop mit ihren Konten weiterbestellen. Die URLs der alten Shops waren bei Kund*innen und in Suchmaschinen hinterlegt.
Lösung
Eine Plattform für 8 Standorte
Der Shop läuft auf Shopware 6. Jeder Standort ist ein Mandant mit eigenen Stammdaten wie Öffnungszeiten und Kontaktdaten. Mandanten lassen sich einzeln freischalten. So konnte jeder Standort getrennt vorbereitet, getestet und in Betrieb genommen werden. Produktdaten kommen aus dem PIM-System MeDaPro. Die Middleware Celigo verbindet PIM-System, Shop und ERP-System. Alte Shop-URLs leiten auf die passenden Seiten im neuen Shop weiter.
Stahl-Anarbeitung direkt im Shop
Stahlträger konfigurieren Kund*innen auf der Produktseite. Sie wählen Länge, Sägeform und Winkel sowie Strahlen oder Strahlen und Primern als Oberflächenbehandlung. Kombinationen, die sich ausschließen, blendet der Shop aus. Hohlprofile lassen sich auf Länge zuschneiden. Die Vorlagen aller Anarbeitungen und ihre Zuordnung zu den Ausgangsartikeln stammen aus gevis. Den Preis der angearbeiteten Position berechnet gevis aus Länge und Menge, sobald der Artikel im Warenkorb liegt. Zeugnisse lassen sich als Folgeartikel mit oder ohne Anarbeitung bestellen. Ab einer festgelegten Abnahmemenge fordern Kund*innen per Klick ein individuelles Angebot beim zuständigen Standort an. Alle Anarbeitungsangaben gehen mit der Bestellung an gevis.
Kundendaten aus dem ERP
Bestandskunden wurden als Debitoren mit ihren Mitarbeiter*innen aus gevis in den Shop übernommen. Seitdem überträgt Celigo Debitorendaten regelmäßig von gevis an Shopware. In der Gegenrichtung gelangen neu registrierte Debitoren aus Shopware in das ERP-System. Kontakte und Mitarbeiter*innen werden über eine eigene Schnittstelle abgeglichen. Bestandskunden bestellen so mit ihren bekannten Konten weiter. Neukund*innen sind im ERP-System angelegt, bevor die erste Bestellung eingeht.
Preise und Bestände live aus dem ERP
Der Shop fragt Preise direkt bei gevis ab, inklusive Staffelpreisen, Streichpreisen und Promotionen. Nicht angemeldete Besucher*innen sehen allgemeine Preise. Ändert sich ein Preis bis zum Checkout, erhalten Kund*innen einen Hinweis.
Celigo überträgt Bestandsänderungen in kurzen Abständen von gevis an Shopware. Die Lager sind je Region gebündelt, und Kund*innen sehen den verfügbaren Bestand ihrer Region. Reicht dieser nicht aus, fragt der Shop die Fremdbestände live über eine Schnittstelle ab.
Checkout, Suche und Beschaffung
Der Checkout berechnet die Zuschläge für Mindermengen und für die Kommissionierung von Stahl. Kund*innen wählen Lieferung oder Abholung und zahlen auf Rechnung oder per Kreditkarte. Der früheste Liefertermin richtet sich nach den Öffnungszeiten des jeweiligen Lagers. Vor dem Abschluss prüft der Shop die Preise erneut. Die Bestellung geht anschließend direkt an gevis.
Die Shopsuche toleriert Tippfehler und gewichtet Treffer anhand von Artikeldaten aus gevis und Shopware. Rechnungen, Lieferscheine und Angebote ruft der Shop live aus gevis ab. Für die Einkaufssysteme der Kund*innen sind OCI- und IDS-Anbindung sowie Datanorm-Exporte vorgesehen.
Fazit
Der feste Go-live-Termin war die zentrale Rahmenbedingung des Projekts. Wir haben ihn gemeinsam mit dem Team von Partner für Technik gehalten. Die Grundlage dafür legten Planung und Scoping in der vorgelagerten Discovery-Phase. Während der Umsetzung haben wir die Planung regelmäßig überprüft und Prioritäten strikt gesetzt. So laufen die 8 Shops der Handelshöfe auf einer Plattform. Preise, Bestände, Belege und Bestellungen sind direkt mit dem ERP-System verbunden.
Anspruchsvoll war die Stahl-Anarbeitung. Hier treffen Live-Preise aus dem ERP auf ein Produktmodell aus Zuschnitt, Oberflächenbehandlung und Folgeartikeln.
Einblicke



Unternehmensinfo
Partner für Technik ist eine mittelständische Unternehmensgruppe im technischen Fachgroßhandel. Die Gruppe wurde 1991 gegründet und besteht aus 8 eigenständigen Handelsunternehmen und der Dachorganisation Handelskontor Seevetal GmbH mit Sitz in Seevetal. Zur Gruppe gehören die Handelshöfe Bautzen, Bitterfeld, Cottbus, Riesa, Stendal und Vorpommern sowie P.H. Brauns und Rudolf Sievers.
Das Sortiment umfasst Stahl und Werkstoffe, Heizung und Sanitär, Bau- und Werkzeugtechnik sowie Elektrotechnik. Dazu kommen Leistungen wie Stahlanarbeitung, Badausstellungen und ein Service-Center für Wartung und Reparatur. Mit 37 Standorten und ca. 1.200 Mitarbeitenden betreut die Gruppe über 20.000 Kund*innen aus Handwerk und Industrie.

Luisa Gröninger, CXO
Wir freuen uns, Sie kennenzulernen.

Luisa Gröninger, CXO




