Portalentwicklung: Wenn der Warenkorb nicht die ganze Kundenbeziehung ist
Der Shop deckt den Moment der Bestellung ab. Alles davor und danach läuft bei den meisten Unternehmen über Telefon, E-Mail und PDF-Anhang. Ein Portal holt diese Prozesse aus dem Postfach und macht sie zu Software.
Ihre Kund*innen rufen an, weil sie nicht selbst nachsehen können
Händler*innen fragen nach ihren Konditionen. Servicetechniker*innen stehen an der Anlage und wissen nicht, welche Ersatzteile verbaut sind. Einkäufer*innen fragen zum dritten Mal nach dem Stand ihrer Reklamation.
Jede dieser Fragen kostet Ihr Team eine halbe Stunde. Und die Antwort liegt längst in einem Ihrer Systeme. Sie ist nur nicht dort, wo sie gebraucht wird.
Ein Portal verbindet ERP, PIM, CRM und Shop zu einer Oberfläche. Ihre Kund*innen und Partner sehen selbst nach und finden rund um die Uhr die Daten, die sie brauchen.
Was wir bauen
Wir fangen nicht bei der Frage an, was ein Portal können soll. Wir fangen bei der Frage an, wer damit arbeitet. Daraus ergeben sich in der Praxis fünf Muster.
Händler- und Vertriebspartnerportale
Konditionen, Absatzdaten, Marketingmaterial und Preislisten pro Partner. Wer wie viel sieht, steuert Ihr Rechtekonzept, nicht eine Excel-Datei im Vertrieb.
Kundenportale mit Anlagen- und Maschinenbezug
Ihre Kund*innen sehen ihren digitalen Maschinenpark: Seriennummern, verbaute Teile, Dokumentation, Servicehistorie. Darauf baut jede Ersatzteilbestellung und jede Serviceanfrage auf.
Serviceprozesse
Wartungsanfrage, Reklamation, Garantiefall, Ersatzteilanfrage. Digital erfasst, mit Status, statt als E-Mail in einem Sammelpostfach.
Angebots- und Anfrageprozesse
Für Produkte, die sich nicht in einen Warenkorb legen lassen. Konfiguration, Anfrage, Angebot, Freigabe. Auch dann, wenn auf Kundenseite drei Personen unterschreiben müssen.
Miet-, Flotten- und Nutzungsmodelle
Wenn Sie nicht verkaufen, sondern vermieten oder abrechnen: Verfügbarkeit, Laufzeiten, Nutzungsdaten, Abrechnung.

FLEETLOOP
Ein Joint Venture von Schmitz Cargobull und Greiwing Truck & Trailer, vermietet Sattelauflieger. Dabei zählen Verfügbarkeit am Standort, Mietzeitraum und kundenindividuelle Konditionen statt Warenkorb und Checkout. basecom hat das Portal in drei Monaten bis zum MVP gebaut: commercetools verwaltet Flotte, Aufträge und Preislogik, das Nuxt-Frontend zeigt verfügbare Fahrzeuge auf der Karte. Die ersten Mietaufträge liefen direkt darüber.
Zur Case StudyPortal oder Shop? Meistens beides.
Ein Portal ersetzt keinen Onlineshop. Es deckt ab, was ein Shop nicht kann: alles, was keine Bestellung ist.
Manchmal steht ein Portal für sich, weil es in Ihrem Geschäftsmodell gar keinen Bestellvorgang gibt. Manchmal liegt es neben dem Shop und teilt sich Login, Kundendaten und Katalog. Was davon richtig ist, entscheidet Ihr Geschäftsmodell.
Der zweite Fall ist der häufigere und der anspruchsvollere, weil Rechte, Preise und Kundendaten dann in beiden Welten stimmen müssen.

AMAZONE Parts
Shop und Portal, ein Login. AMAZONE Parts verkauft Verschleißteile über Shopify Plus. Welches Teil überhaupt passt, entscheidet die Maschinenhistorie aus dem System dahinter. Die Kund*innen merken davon nichts. Sie sehen einen Shop, der ihre Maschine kennt.
Zur Case StudyWie wir arbeiten
Ein Portal ist selten nach sechs Wochen fertig, aber es muss auch nicht sechs Wochen dauern, bis Sie etwas sehen. Wir arbeiten in fünf Phasen, und Sie sind in jeder davon beteiligt.
Anforderungen klären, bevor jemand entwickelt
Portalprojekte scheitern selten an der Technologie. Sie scheitern daran, dass niemand vorher festgelegt hat, wer welche Daten sehen darf. Wir klären das im Workshop: welche Systeme integriert werden müssen, welche Rollen es gibt, welche Prozesse wirklich digital werden sollen und welche nicht.
Konzeption und UX
Ein Portal wird täglich von Profis benutzt, die eigene Anforderungen an dieses Werkzeug haben. Servicetechniker*innen mit Handschuhen an der Anlage, Einkäufer*innen unter Zeitdruck im Büro. Für diese Nutzer*innen bauen wir User Interfaces, die zu ihrer Arbeitswirklichkeit passen. Unsere UX-Leute arbeiten In-House und gestalten Lösungen für diese Bedingungen, nicht für Screenshots.
Umsetzung in Sprints
Wir entwickeln agil in kurzen Intervallen. Sie sehen nach jedem Sprint funktionierende Software und können gegensteuern, wenn sich neue Anforderungen ergeben. Das erste MVP steht in der Regel lange vor dem vollen Funktionsumfang.
Betrieb und Weiterentwicklung
Nach dem Go-live bleibt das Team. Betrieb, Monitoring, Weiterentwicklung, Performance. Ein Portal, das nach zwei Jahren niemand mehr anfasst, benutzt auch niemand mehr.
Technologien
Für individuelle Portale setzen wir auf Symfony und Vue.js. Beides Open Source, beides mit großer Community, beides ohne Lizenzkosten und ohne Hersteller, der Ihnen den Roadmap-Takt vorgibt.
Wenn Ihr Portal an Commerce, Produktdaten oder Content andockt, kommen die Systeme dazu, die dort ohnehin im Einsatz sind: Shopware, Adobe Commerce, Shopify Plus, commercetools, Pimcore, Akeneo, Storyblok, Contentful.

Jonas Dambacher, CSO
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Aktuelle Newsbeiträge
FAQs zum Thema Portale
Was ist ein Kundenportal und wofür wird es genutzt?
Was ist der Unterschied zwischen einem Portal und einem Onlineshop?
Wie läuft die Entwicklung eines Kundenportals bei basecom ab?
Welche Systeme lassen sich in ein B2B-Portal integrieren?
Wie schnell ist ein Kundenportal einsatzbereit?
Wie wird gesteuert, wer im Händlerportal welche Daten sieht?
Welche Technologien nutzt basecom für individuelle Portale?
Warum basecom als Partner für die Portalentwicklung wählen?
Endet die Zusammenarbeit mit basecom nach dem Go-live eines Portals?
Wie bildet ein Serviceportal Wartungs- und Reklamationsprozesse ab?
Wie sieht ein Portal aus, das mit einem bestehenden Shop kombiniert wird?

Jonas Dambacher, CSO






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